„Wir haben die Kraft, „Wir stehen für soziale Gerechtigkeit“, „Yes, we can“, „Wir retten Deutschland und danach die Welt“ – Wahlversprechen…ein Phänomen das in der ganzen Welt speziell vor Wahlen auftaucht.
Sie sind möglichst utopisch, unerreichbar, gerne auch mal inhaltslos, aber vor allem eins: ohne Gewähr! Wähler die sich darauf verlassen sind selbst Schuld – man hat sie ja vorher (nicht) gewarnt.
Manchmal enstehen auch einfach dumme Missverständnisse zwischen Wähler und zu Wählenden. Das liegt natürlich daran das man als unschuldiger kleiner Wähler schnell etwas verwechselt…Seltener kommt es auch mal vor das unsere lieben Politiker sich nicht klar genug ausdrücken…das nennt man dann „Wahlversprecher“.
Aktuellstes Beispiel: die thüringischen Sozialdemokraten…es hat sich herausgestellt das ich in meinem voherigen Artikel die SPD tatsächlich zu Unrecht beschuldigt habe…Sie haben keinen Versuch unternommen Rot-Rot-Grün zu bilden…Wobei das vielleicht auch an dem Wahlergebnis liegt?…
Worauf ich aber eigentlich hinauswollte ist, wie oben schon erwähnt, Thüringen.
Ich bin mir nicht ganz im klaren darüber ob das wirklich ein Wahlversprechen war, aber angesichts dessen, das einige Zeitungen von einer „Weiteren Etappe im Niedergang der SPD“ sprechen und sie „dringend in Kur schicken“ würden(Quelle:http://www.netzeitung.de), scheint es zumindest intern zu einer schweren Krise gekommen zu sein.
Der Grund: Die Landtagswahl des Freistaates. Galt es doch als sicher nach den Wahlen mit den Linken und eventuell noch den Grünen zu koalieren, so hat Parteichef Matschie nun große Empörung innerhalb der eigenen Partei ausgelöst, da es jetzt danach aussieht als käme es zu einer großen Koalition. Nicht nur Partei-linke gaben sich entrüstet, sondern auch die Linke hat ihren Unmut schon kundgetan.
Da bleibt uns wohl nur noch zu hoffen das Herr Matschie keinen Matsch aus seiner Partei macht! (Moritz)